4. März, 2026 - Updated on 5. März, 2026

Dieses Bild wurde mit Hilfe von KI generiert.
Viele Unternehmen schreiben ihre Inhalte selbst. Die Gründe sind logisch: Man kennt das eigene Produkt am besten und «spart Kosten». Doch was als Plan für mehr Effizienz beginnt, endet oft in einer Sackgasse aus Betriebsblindheit, Zeitnot und Texte, die im Nirwana verschwinden.
Ich starte mit einem Beispiel: Eine renommierte Schweizer Firma lanciert ein Produkt. Die Ingenieur:innen haben Jahre investiert, das Marketingbudget ist beachtlich. Doch am Tag der Veröffentlichung erscheint eine Medienmitteilung, die so bleiern und fachlich überladen ist, dass kein:e Journalist:in sie bis zum zweiten Absatz liest. Oder eine Kampagne listet zwar jedes technische Detail auf, ignoriert aber die entscheidende Frage der Kundschaft: «Was habe ich davon?»
In diesen Momenten wird Text zum teuren Missverständnis.
Als Texterin beobachte ich oft das Phänomen der Betriebsblindheit. Wer sein Angebot in- und auswendig kennt, setzt zu viel voraus. Fachbegriffe schleichen sich ein, Selbstverständlichkeiten hinterfragt niemand mehr. Das ist mir übrigens auch schon passiert.
Sätze wie «Wir stehen für Qualität und Innovation» klingen intern stimmig, bleiben extern aber eine leere Hülle.
Warum scheitern etwa 80% der Medienmitteilungen? Weil sie die «Inverted Pyramid» (das Wichtigste zuerst) ignorieren und wie ein interner Bericht aufgebaut sind. Journalist:innen suchen eine Story, kein Protokoll. Wenn die Hierarchie der Botschaften fehlt, landet die Nachricht im Papierkorb.
Als Texterin bringe ich die nötige Distanz mit. Ich stelle die Fragen, die intern längst niemand mehr stellt. Ich nutze Reduktion als Werkzeug, um den Kern deiner Botschaft freizulegen. Denn so komisch es auch klingen mag: Gute Kommunikation liegt im Weglassen.
Schreiben macht nur einen Bruchteil der Arbeit aus. Davor recherchieren, definieren und strukturieren wir; danach schleifen und feilen wir am Text, bis er für den jeweiligen Kanal sitzt.
Gerade in kleineren und mittleren Unternehmen tragen einzelne Personen mehrere Rollen gleichzeitig. Ein:e Marketingmanager:in ist oft auch Grafiker:in, Texter:in, SEO-Verantwortliche:r und Kampagnenplaner:in in einem. Wenn du ständig zwischen Tools und Prioritäten wechselst, bleibt für gute Texte oft nur das übrig, was gerade noch möglich ist.
Um eine Botschaft zu vermitteln, geht es nicht um die Fülle an Wörtern, sondern um die Dramaturgie dahinter. Da wir heute alle schneller scannen als lesen, gilt: Weniger wirkt mehr:
Zähle eure Häkchen zusammen und schau, wo ihr steht:
Hast du bei der Checkliste mehr als 4 Häkchen gesetzt? Kein Grund zur Panik. Schick mir einen Screenshot deiner Checkliste oder einen Text, mit dem du gerade kämpfst. Ich werfe einen unverbindlichen Blick darauf und sage dir, an welchem Hebel wir zuerst drehen müssen.
Wer Kommunikation professionell betreibt, weiss, dass es nicht um «schöne Wörter» geht (wie bereits in meinem letzten Blogartikel thematisiert). Es geht um psychologische Leserführung. Texte folgen je nach Kanal anderen Regeln. Als Texterin stelle ich mir Fragen wie:
Ich bin für dich da. Manchmal reicht schon ein neutraler Blick von aussen, um Texte klarer, strukturierter und wirkungsvoller zu machen, ohne alles neu erfinden zu müssen.
Als professionelle Texterin und Storytellerin unterstütze ich dich dabei, Inhalte zu entwickeln, die Menschen verstehen und bewegen. Wollen wir deine Kommunikation vom «Sachbuch-Modus» in echtes Storytelling verwandeln?